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08.09.2010, 18:57

Osteoporoseschutz beginnt ganz früh

Wenn zu viel Knochensubstanz schwindet, sprechen Ärzte von Osteoporose. Damit das in höherem Lebensalter möglichst nicht auftritt, kann man schon im Kindesalter relativ einfach vorsorgen.
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Mehr Sicherheit auf Spielplätzen

Der kleine Tim freut sich, an diesem richtig warmen Frühlingstag auf den Spielplatz zu gehen. Dort erlebt er mit seiner Mutter eine unangenehme Überraschung. Graffiti und Glasscherben am Klettergerüst.
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Allergien: Vorbeugung beginnt im Mutterleib

Neuerdings können Eltern mit Hilfe einer Broschüre feststellen, ob ihr Kind ein erhöhtes Allergierisiko aufweisen könnte. Zudem gibt sie Ratschläge zum Vorbeugen.
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Checkliste Kinder-Hausapotheke

Sind Sie gerüstet für die kleinen "Katastrophen" wie Schürfwunden, Blähungen oder Zahnschmerzen? Überprüfen Sie die Bestände Ihrer Kinder-Hausapotheke und ergänzen Sie notwendige Mittel. Diese Checkliste hilft Ihnen dabei.
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Kinder vor Vergiftungen schützen

Durchschnittlich vergiften sich mehr als 50 Kinder pro Tag in Deutschland. Wo aber drohen den Kleinen Gefahren in Haus und Garten? Anhaltspunkte liefert die folgende Checkliste. Außerdem gibt sie Tipps, wie die eigenen vier Wände für Kinder sicherer werden.
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Junge Familie

Kinder vor Vergiftungen schützen

Durchschnittlich vergiften sich mehr als 50 Kinder pro Tag in Deutschland. Wo aber drohen den Kleinen Gefahren in Haus und Garten? Anhaltspunkte liefert die folgende Checkliste. Außerdem gibt sie Tipps, wie die eigenen vier Wände für Kinder sicherer werden.

Küche, Bad, Schlafzimmer und Wohnzimmer

Sind die folgenden Dinge für Kinder unzugänglich aufbewahrt?
  • Medikamente, auch wenn sie in Gebrauch sind (in der Originalverpackung und mit Beipackzettel aufheben)
  • Knopfzellen
  • Tabakwaren und Aschenbecher
  • Alkoholische Getränke
  • Parfüms
  • Rasierwasser (und Rasierklingen)
  • Fensterreiniger
  • Körperpflegeprodukte
  • Nagellackentferner
  • Babypuder
  • Sprays

Hinweise:
Kontrollieren Sie beispielsweise mit Hilfe der Broschüre "Risiko Pflanze" des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), ob Sie giftige Pflanzen im Haus haben. Die Internetadresse des Bundesinstituts mit den dort herausgegebenen Broschüren lautet www.bfr.bund.de/cd/660. Das BgVV weist darauf hin, dass Kindern nicht nur durch Giftstoffe Gefahr droht, sondern auch durch Infektionen mit Bakterien aus verunreinigten Lebensmitteln. Kritisch sind unter anderem rohe Eier, Produkte daraus oder rohes Hühnerfleisch. Hier helfen konsequente Hygienemaßnahmen: Händewaschen; keinen rohen Kuchenteig probieren; Messer, mit denen Hühnerfleisch geschnitten wurde, nicht ungereinigt für andere Lebensmittel verwenden; Speisen mit rohen Eiern meiden.

Waschküche, Keller und Garage

  • Sind folgende Substanzen in abschließbaren Schränken aufbewahrt?
    – Dünger
    – Pflanzenschutzmittel
    – Schädlingsbekämpfungsmittel
    – Frostschutzmittel
    – Farben und Lösungsmittel
    – Kanister mit Benzin, Diesel und Heizöl
  • Befinden sich keine Ihrer Reinigungs-, Wasch- und Putzmittel in Getränkeflaschen (Verwechslungsgefahr!)?
  • Verwenden Sie im Haus nur für den Innenraum zugelassene Farben und Lacke?
  • Vermeiden Sie es, bei sich zu Hause alte Autobatterien zu lagern?
  • Meiden Sie Öllampen und Lampenöle?

Hinweise:
Reste von Farben, Reinigungs- oder Lösungsmitteln lassen sich bei geeigneten Stellen wie zum Beispiel dem Giftmobil entsorgen. Auch alte Autobatterien besser sofort entsorgen. Statt auf Öllampen besser auf Windlichter oder Kerzen zurückgreifen, um Vergiftungen mit Lampenölen vorzubeugen (www.blauer-engel.de).

Sicherer Garten

  • Sind Chemikalien und Gifte, zum Beispiel Schneckenkorn, gut verschlossen aufbewahrt?
  • Haben Sie nachgeprüft, ob in Ihrem Garten giftige Pflanzen wachsen (zum Beispiel Goldregen, Engelstrompeten, Maiglöckchen, Fingerhut oder Eiben)?

Hinweis:
Bienen, Wespen und Hornissen sind eine Gefahr, besonders für Allergiker oder bei Stichen in Mund und Rachen. Halten Sie eine geeignete Notfallausrüstung bereit und achten Sie auf einen von Klee freien Rasen und erlauben Sie den Kleinen kein unbeaufsichtigtes Essen und Trinken im Freien. Auf die Broschüre "Risiko Pflanze" des BgVV wurde bereits vorstehend hingewiesen.

Apothekerin Christina Brunner


Diese Zeichen bedeuten Gefahr:

Warnung vor gesundheitsschädlichen Stoffen
Warnung vor giftigen Stoffen
Warnung vor ätzenden Stoffen
Warnung vor feuergefährlichen Stoffen



Giftnotruf
Wichtige Telefonnummern

Berlin: Giftnotruf Berlin, Telefon: 030 19240
Berlin: Universitätsklinikum Rudolf Virchow, Telefon: 030 45053555
Kassel: Untersuchungs- und Beratungsstelle für Vergiftungen (Labor Hess und Kollegen), Telefon: 0561 9188320
Bonn: Informationszentrale gegen Vergiftungen, Zentrum für Kinderheilkunde, Telefon: 0228 19240
Erfurt: Gemeinsames Giftinformationszentrum der Länder ­Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Telefon: 0361 730730
Freiburg: Vergiftungs-Informations-Zentrale, Telefon: 0761 19240
Göttingen: Giftinformationszentrum-Nord, Georg-August-Universität, Telefon: 0551 19240
Homburg/Saar: Informations- und Beratungszentrum für Vergiftungsfälle an den Universitätskliniken, Telefon: 06841 19240
Mainz: Giftinformationszentrum Rheinland-Pfalz/Hessen, Telefon: 06131 19240
München: Giftnotruf Toxikologische Abteilung, Klinik Rechts der Isar, Telefon: 089 19240
Nürnberg: Giftinformationszentrale, Telefon: 0911 3982451 und 3982665
Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit



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