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Mit Wasser gegen Erkältungen Ein wichtiges Heilmittel bei Erkältungen kommt aus dem Wasserhahn. Lesen Sie hier, wie das wahlweise kühle, warme oder heiße Nass der Gesundheit hilft. Von drinnen und von draußen. Wasser soll bei Erkältungen gut sein? Etliche Befragte einer spontanen Meinungsumfrage konnten dem nicht zustimmen. "Kaltes Wasser? Brrr", schüttelt sich eine junge Bankangestellte. "Ich kriege Halsschmerzen, wenn ich nur daran denke." Vor ihrem geistigen Auge setzten augenblicklich Regen und Schneefall ein. "Und Nebel", ergänzt sie und schüttelt sich gleich noch einmal. Für Warmduscher Dass Güsse von kaltem Wasser Erkältungen vorbeugen können, möchte sie lieber nicht ausprobieren. Ein Fehler. Vor allem im Wechsel mit warmem Wasser bringen sie den Kreislauf in Schwung, stimulieren die Abwehrkräfte und sorgen nebenbei für eine schöne Haut. Die Dusche am Morgen nicht auf angenehmes Warm zu stellen, sondern abwechselnd auf Kalt und Warm, dazu kann sich nicht jeder durchringen. Ihnen helfen Wechselbäder für die Arme oder die Füße. Wie es geht, steht im Kasten auf dieser Seite. Übrigens: Wer wegen kalter Füße nachts nicht einschlafen kann, sollte es vor dem Schlafengehen einmal mit Fuß-Wechselbädern versuchen. Ingrid N. bevorzugt in Sachen Erkältung lauwarmes Wasser. Bei den ersten Anzeichen und manchmal einfach zur Nasenpflege löst sie eine Salzmischung auf und füllt die Lösung in eine Nasendusche. "Anfangs hat es mich reichlich Überwindung gekostet, Flüssigkeit durch meine Nase laufen zu lassen", erinnert sie sich. Aber durch die "Spülerei" habe sie weniger Probleme mit einer trockenen Nase, erzählt sie. Und mit Infekten. Viren und Bakterien haben seitdem kaum eine Chance, sich in Nase und Nebenhöhlen heimisch zu fühlen und zu vermehren. Tipps aus Fernost Auf kalt getrunkenes abgekochtes Wasser setzt man in Indien und China und das schon seit Jahrhunderten. In kleinen Schlucken über den Tag verteilt genommen, soll es bei oder nach grippalen Infekten reinigende Wirkung auf den Organismus entfalten etwas, das man gefahrlos im Selbstversuch testen kann. Daneben haben sich Heiltees hüben wie drüben bewährt: In Scheiben geschnittene Ingwerwurzel, mit heißem Wasser übergossen, sorgt für innere Wärme. Thymian, Lindenblüten oder Spitzwegerich helfen bei Husten und Entzündungen der Atemwege. Wichtig: Apothekenqualität garantiert, dass die heilsamen Wirkstoffe in ausreichender Konzentration enthalten sind. Richtig heiß geht es im Dampfbad her. Wen Viren oder Bakterien bereits im Griff haben, der sollte auf das Vergnügen lieber verzichten. Das gilt auch für heiße Bäder in der heimischen Wanne. Bei fiebrigen Infekten könnten beide den Kreislauf zu stark belasten. Für die Atemwege gibt es aber eine "abgespeckte" Version: Einen Topf mit heißem Wasser füllen und unter einem Handtuchzelt den Dampf durch Mund und Nase einatmen. Vorsicht: Wasserdampf ist 100 Grad Celsius heiß also erst einmal vorsichtig antesten. Zusätze aus Kamillenblüten lindern Entzündungen. Auch Erkältungssalbe oder Minzöl kann man dem Kopfdampfbad zugeben. Sie machen die Atemwege frei. Apothekerin Maria Pues
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